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Module

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Medienwerkstatt Kindergarten Methoden – Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellen sich anhand ihrer persönlichen Mediennutzung in die Ja- oder Nein-Ecke.

 

Welche Bestandteile enthält die Fortbildung für Multiplikatoren?  

Vorgesehen sind sieben eintägige Veranstaltungen, die jeweils einen thematischen Schwerpunkt haben. Ab Modul 2 werden auch die Erfahrungen der Teilnehmenden in ihreneigenen Fortbildungen eine wichtige Rolle spielen. Nachfolgend werden die Schwerpunkte der Module kurz zusammengefasst vorgestellt:

Modul 1: Medienbiografien/Ansätze der Fortbildung/ Medienpädagogische Grundlagen

In diesem Modul sollen sich die Teilnehmenden ihre eigene Haltung zu und Nutzung von Medien bewusst werden. Im weiteren Verlauf sollen sich die Teilnehmenden über die Herangehensweisen dieser Fortbildung austauschen und erste Strategien entwickeln. Kommunikationsforschung und Medienpädagogik im Sinne eines medienpädagogischen Grundwissens werden in diesem Modul ebenfalls behandelt – nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer zunehmend virtuellen und digitalen Welt.

Modul 2: Es muss nicht alles digital sein-Medien als Werkzeuge - Vom Daumenkino bis zur Fotografie

Vorgestellt und erprobt werden u.a.: Arbeiten mit Papier und Pappe: Basteln von Daumenkino, Camera obscura usw. Bildbereich: Herstellen von eigenen Dias mit der „Ruß-Technik“ sowie mit nichtwasserlöslichen Filzstiften, Erstellen einer Dia-Serie, z.B. die Visualisierung eines Märchens oder einer eigenen Geschichte; die Herstellung einer Dokumentation mit dem Fotoapparat, z.B. des Jahreslaufs, Beobachtung von Pflanzen und Tieren, Bildgestaltung. Audiobereich: z.B. Herstellen von Geräuschen, Erstellen von Klangbildern, Erstellen kurzer Hörspiele, Interviews machen – Projekt „Ohrenspitzer“; die Nutzung des Overhead-Projektors in kreativer Weise: „Aktentaschen-Theater“, Raten von Gegenständen usw.

Modul 3: Medien als Werkzeuge - Arbeiten mit dem Trickfilmkoffer

Am Beispiel des Trickfilmkoffers sollen die TeilnehmerInnen einerseits die technischen Möglichkeiten kennenlernen und in Kleingruppen selbständig einen Film herstellen und sich andererseits über die medienpädagogischen Hintergründe dieses aktivierenden Filmherstellens austauschen. Bei der technischen Erstellung geht es neben dem Kennenlernen verschiedener Techniken, die mit dem Trickfilmkoffer umgesetzt werden können, auch um die Möglichkeiten von Schnitt und Vertonung. Diese Arbeit setzt aber auch noch Weiteres frei, z.B. soziales Miteinander, gegenseitiges Helfen, verstehen, wie Filme entstehen, etwas lernen über Einstellungsgrößen der Kamera usw. Außerdem wird auf weitere Möglichkeiten der Trickfilmherstellung – z.B. mit dem Tablet – eingegangen.

Modul 4: Arbeiten mit vorproduzierten Medien im Kindergarten

In diesem Modul werden Möglichkeiten des haptischen wie audiovisuellen, fertig produzierten Materials mit seinen methodischen Möglichkeiten für Kindergartenkinder vorgestellt und exemplarisch erprobt. Behandelt werden u.a. der Umgang mit Plakaten, Arbeiten mit dem Bilderbuchkino, Bildergalerie/Bildkartei, Arbeiten mit Kurzfilmen.

Modul 5: Digitale Welten – Vom Umgang mit Internet, Tablets, Smartphone

Mit den TeilnehmerInnen wird überlegt und erarbeitet, welche Bedeutung Techniken wie Smartphones, Internet und Tablets für die Familien und die Kinder im Kindergartenalter haben und welche Möglichkeiten bestehen, sich mit diesen Geräten produktiv und aktivierend auseinanderzusetzen. Nicht zuletzt wird es um die Frage gehen, ab welchem Alter sich Kinder mit diesen Medien beschäftigen sollten. Und vor allem, welche Möglichkeiten der Einsatz von Tablets und digitalen Medien in der Arbeit des Kindergartens eröffnet. Eröffnet die Mischung von haptischen Erfahrungen in Kombination mit der Nutzung digitaler Techniken Kindern intensivere Erfahrungen?

Modul 6: Elternarbeit und Medienerziehung - Möglichkeiten und Grenzen der Gesprächsführung

In einem ersten Schritt soll die Ausgangslage und „Frontstellung“ deutlich werden. Dabei sollen die Erfahrungen der TeilnehmerInnen genutzt werden. In Form der Selbsterfahrung wird das Thema erarbeitet. In Rollenspielen werden Ansätze auf ihre Praxistauglichkeit überprüft.

Modul 7: Elternarbeit und Medienerziehung - Möglichkeiten und Grenzen der Gesprächsführung/Best Practice

Welche Interventions- und Beratungsmöglichkeiten stehen Erzieherinnen/Erzieher bzw. Kindergartenleitungen im Blick auf schwierige Situationen (gerade auch bei der grenzenlosen Mediennutzung der Kinder) mit Eltern zur Verfügung? Wo sind Grenzen der Erzieherinnen, wo dürfen/müssen sie Grenzen setzen? Was lösen diese Konfliktsituationen bei Erzieherinnen aus? Welche Lösungsmöglichkeiten lassen sich finden? Welche Werkzeuge können genutzt werden? Wie lassen sich Regeln aufstellen?

Best Practice – Gelungene Beispiele und was man daraus lernen kann

Im zweiten Teil des Abschlussmoduls soll es um praktische Tipps und Hinweise gehen. Dabei sollen auch Erfahrungen und Berichte von TeilnehmerInnen anderer Fortbildungsangebote sowie Informationen und Tipps für die Praxis ausgetauscht werden. Außerdem werden Hinweise und Informationen über Medienangebote, medienpädagogische Beratungsstellen und Institutionen gegeben und über gesetzliche Regelungen der Medienfreigabe (FSF und FSK) informiert.

Kontakt

Frijus GmbH
Johannes-Krämer Straße 64
70597 Stuttgart

Friedemann Schuchardt
0711 / 80 66 697
f.schuchardt@frijus.de